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Ja, Ich liebe Bäume!

Libe zu Bäumen

Nennt mich kindisch und romantisch – Ja, ich liebe Bäume!

Einen Stein kann ich lieben, und auch einen Baum oder ein Stück Rinde. Das sind Dinge, und Dinge kann man lieben. Worte aber kann ich nicht lieben. Darum sind Lehren nichts für mich, sie haben keine Härte, keine Weiche, keine Farben, kein Kanten, keinen Geruch, keinen Geschmack, sie haben nichts als Worte. Vielleicht ist es dies, was dich hindert, den Frieden zu finden, vielleicht sind es die vielen Worte. Denn auch Erlösung und Tugend, auch Samsara und Nirwana sind bloße Worte. Es gibt kein Ding, das Nirwana wäre; es gibt nur das Wort Nirwana. (Siddhartha)

Herrmann Hesse

Sehnsucht nach Grün

Unbeschreiblich befreiend und beruhigend

Grün - Unbeschreiblich befreiend und beruhigend

Es gibt diese Momente. Momente des Entdeckens, des Innehaltens. Sie geschehen mehr, als daß wir sie hervorrufen könnten. Auf einmal versteht man ein Gefühl. Eine Sehnsucht , die einen lange begleitet hat, wird offenbar. Und man beginnt sie zu akzeptieren. Und freut sich dran.

Wenn man liest, daß schon seit jeher davon berichtet wird, daß unser Überleben nur dann gesichert ist, wenn wieder frisches Grün aus der Erde sprießt, dann kommt man über unsere Zeit ins Grübeln. Grün ist die Farbe der Hoffnung auf Leben und Überleben. Wollen wir davon heute nichts mehr wissen?

Kein Wunder, daß diese Sehnsucht nach Grün, die in uns allen begründet ist, heute immer drängender wird, wenn wir beginnen zu verstehen und uns zu besinnen.

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Die Zeit , der Wandel, das Eingebundensein

WInterkahler Ast mit Moos

Im Detail liegt das Wunder, das uns fasziniert

Ein stinknormaler Ast? So wie ein stinknormaler Mensch? Die Wehrhaftigkeit gegen die Entropie ist erloschen, das Chaos übernimmt, Dao geschieht. Immerzu. Aus dem Alten erwächst das Neue ohne Unterlass. Ist Verstehen dieses Wandels bereits Resignation? Oder notwendige Erkenntnis, Weisheit? Ein Verständnis, das die Jugend gar nicht haben darf?

Die Liebe zu Gestaltung, Lichtspiel und Farbwechsel ist jedoch auf ewig ein ganz persönliches Vergnügen.

 

 

CenoPix

Grünes Leuchten, Augustsommer

gruenes-leuchten

Ich genieße es sehr, wenn der August angenehm warm aber nicht zu heiß ist. Wenn die Sonne durch die Blätter scheint und die Stimmung hebt. Die Brombeeren werden reif und die Schwüle dicker Sommerhitze läßt nach. Schaut man jedoch genau hin, werden die ersten Anzeichen des Herbstes an den Blättern sichtbar. Und ich werde mir wieder mal bewußt, daß es mir genauso schwer fällt, den ewigen Wandel wirklich zu akzeptieren, wie die nun schon deutlich eher einbrechende Dunkelheit am Abend. Das Rausgehen muß bald wieder strikter geplant werden, will man nicht unversehens beim Gang nach Draußen ohne Licht dastehen. Die Leichtigkeit des Sommers ist auf dem Rückzug.