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 Weihnachtsmarkt im Zeitalter der Computerspiele
Die Jungs sind eindeutig gefesselt von der bunten Pracht der greifbaren Spielsachen an diesem Stand des Weihnachtsmarkts. Man glaubt es kaum, daß der Weihnachtsmarkt im Zeitalter der Computerspiele noch so stark faszinieren kann. Aber Kinder haben noch das starke Bedürfnis für das Greifbare, für das Unmittelbare. Da zählt das Reale, das Anfassbare und das eigene Wesen herausfordernde Objekt. Das Geistige, das abstrakt-mentale Spiel der Phantasiewelt der Computerspiele hat den Lebensdurst der Sinnlichkeit noch nicht verdrängt. Das sinnlich Erfahrbare dominiert und formt in diesem Alter noch; es verliert sich heute leider viel zu früh. Umso erfreulicher fand ich diese Szene auf dem Lüneburger Weihnachtsmarkt. Man wird förmlich angesteckt von dem Gefesseltsein der Jungen für dieses bunte Allerlei. Wann war man als Erwachsener zuletzt so stark beseelt von einer Sache, so sehr im Augenblick selbstvergessen?
 

Dezember Abend über Hitzacker
Jede Veränderung beginnt in Dunkelheit.
Licht und alles Leben wird aus ihr geboren.
Dort, im tiefen Urmutterschoß, wo die Ängste sich in Liebe wandeln.
Zur Wintersonnenwende, der längsten Nacht des Jahres - vom 21. auf den 22. Dezember, also heute – hat die Sonne hat den niedrigsten Stand am Himmel.
Diese Sonnenwende wurde als Julfest als das Geburtsfest der Sonne seit sehr langem in den verschiedensten Kulturen gefeiert.
Man feierte zur Wintersonnenwende oder auch Winter Solstitium den Tod des alten Jahres und die Geburt des neuen. Die Wiedergeburt der Göttin des Lichtes wird mit diesem Fest geehrt, das Licht wird wiedergeboren.
Noch immer freuen sich besonders die Menschen des Nordens sehr, daß nach diesem kürzesten Tag des Jahres die Kraft der Sonne wieder zunimmt und die Tage länger werden. Darum zünden wir die Lichter an, darum kommen wir zusammen, um zu feiern und uns unserer Zuneigung zu versichern. Kerzen werden als Symbol des Lichtes und neuen Lebens zu Ehren der Sonnengöttin Lucia = Lux = Licht angezündet. Wir schenken zur Freude, wir wollen es auch strahlen lassen.
Und zugleich beginnt unmerklich ein Neuanfang. Eine neue Phase des ewigen Wandels setzt ein:
“Du beginnst zu spüren, wie neues Leben in Dir erwacht. Ganz langsam, vorsichtig, merkst Du, daß doch noch Leben in Dir ist. Ab heute wird das Licht länger. Die erste Ahnung der Wärme des kommenden Jahres entsteht in Dir. Die Starre löst sich, das Leben kehrt zurück.”
 
 Natur
Manche Menschen können den Regen und den Winter spüren. Andere werden nur nass und frieren.
 
 Da hat sich jemand ganz sicher und geborgen gefühlt
 
 Solange noch Blätter dran sind…..
Im Herbst
Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.
Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewußt bestimmte Ziel.
Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.
Wilhelm Busch
 
 Du möchtest die Ruhe der Seele
Du möchtest die Ruhe der Seele, aber der Versuch, sie zur Ruhe zu bringen, gleicht dem Versuch, Wellen mit einem Bügeleisen zu beruhigen.
Alan Watts
 
 Nennt mich kindisch und romantisch – Ja, ich liebe Bäume!
Einen Stein kann ich lieben, und auch einen Baum oder ein Stück Rinde. Das sind Dinge, und Dinge kann man lieben. Worte aber kann ich nicht lieben. Darum sind Lehren nichts für mich, sie haben keine Härte, keine Weiche, keine Farben, kein Kanten, keinen Geruch, keinen Geschmack, sie haben nichts als Worte. Vielleicht ist es dies, was dich hindert, den Frieden zu finden, vielleicht sind es die vielen Worte. Denn auch Erlösung und Tugend, auch Samsara und Nirwana sind bloße Worte. Es gibt kein Ding, das Nirwana wäre; es gibt nur das Wort Nirwana. (Siddhartha)
Herrmann Hesse
 
An der Elbe bei Hitzacker im Niedersächsischen Wendland
Bei mildem Wetter, Windstille und Ruhe klingt der Tag friedlich aus.
Am Abend einen kleinen Gang an der Elbe zu machen, ist bei sommerlichen Temperaturen immer eine stille doch große Freude. Die Sonne bricht nochmal durch die Wolkendecke und wirft sanft-farbige Muster über das leicht kräuselnde Elb-Wasser. Einen Abendausklang, wie man sich ihn in guter Gesellschaft nicht besser wünschen kann.
Weitere Wendland-Bilder: http://im-wendland.info
 
 
 Not guilty – Nichts verbrochen
Ich habe noch nie einen hinterlistigen Menschen mit einem treuen Hund kennengelernt.
James Gardner
 
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